Neueste Beiträge im Bereich 'Querfront'

Kleidung: Übernahme linker Symbolik


"Autonome Nationalisten" provozieren linke Gegendemonstranten mit einer Palästina-Flagge (Dresden, Februar 2009) Foto: © ngn/sr

Seit Jahren übernehmen Neonazis, besonders die sogenannten "Autonomen Nationalisten", linke Symbolik und gestalten oder deuten sie im Sinne ihrer Ideologie um. Dies geschieht aus taktischen Gründen, denn die Neonazis sind so etwa bei Demonstrationen schwerer zu erkennen.

Querfront: Kopieren als Strategie

Palästinensertücher, schwarze Fahnen und Porträts von Che Guevara: Bei manchen Neonazi-Kundgebungen aus dem Spektrum der "Autonomen Nationalisten" wird erst auf den zweiten Blick deutlich, dass hier Rechtsextremisten gegen "US-amerikanischen Imperialismus" oder "Globalisierung" protestieren.

Tierschutz als Deckmantel für Naziideologien


Hier ist die Verortung wenigstens im Namen klar: NS-Antispe Foto: © Screenshot

Die Sympathie für Tiere wird oft von Nazis instrumentalisiert, um auf antidemokratische und rassenbiologische Positionen überzuleiten.
So zeigt sich die Tierliebe der Rechtsextremen besonders dann, wenn sie sich gegen eigene Feindbilder richten lässt.

Von Eric Stritter

Produzieren Nazis Bioessen?


Flyer umweltschutzbegeisterter "Autonomer Nationalisten"

Wer Bio-Produkte kauft, kann sich nicht sicher sein, wen seine Einkäufe da unterstützen: Es gibt tatsächlich völkisch-nationalistische Biobauern, die mit nett-nachbarschaftlichem Auftreten auf NPD-Stimmenfang gehen. Proteste führten bisher bei den Bioprodukte-Vertrieben nicht wirklich zu Reaktionen. Betrachtungen aus Mecklenburg-Vorpommern.

Das Interview führte Simone Rafael.

Warum tragen Rechtsextreme Palästinenser-Tücher?


Pali-Tuch-Träger auf der rechtsextremen Großdemonstration in Dresden 2009 Foto: © ngn/raf

Es scheint neckisch revolutionär, verrucht radikal und ist auch noch praktisch: Aktuell ist das Pali-Tuch für viele ein modisches Accessoire. Doch es ist eines von den Kleidungsstücken, die eine politische Vergangenheit haben. In der Neonazi-Szene ist die Botschaft der "Kufiya" äußerst klar.

Von Simone Rafael

Ursprung

Der Traum von der Querfront

Rechte und linke Globalisierungsgegner sind auf den ersten Blick schwer zu unterscheiden. Nur minimal variieren die Parolen. Was die Linken ärgert, machen die Rechten mit Absicht.

Pop-Nazis machen Mode


Bei Nazi-Gegnern unbeliebt - die umstrittene Modemarke "Thor Steinar" Foto: © Ronny Hartmann/ ddp

Die rechte Szene ist im Wandel: Dies geht so weit, dass sich beim Outfit immer mehr Rechtsextreme mit traditionell als links geltenden Accessoires wie Palästinenser-Tüchern oder Che-Guevara-Shirts schmücken. Modemarken wie Mediatex mit Thor-Steinar-Logos machen dabei Geschäfte

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