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Querfront: Kopieren als Strategie

Palästinensertücher, schwarze Fahnen und Porträts von Che Guevara: Bei manchen Neonazi-Kundgebungen aus dem Spektrum der "Autonomen Nationalisten" wird erst auf den zweiten Blick deutlich, dass hier Rechtsextremisten gegen "US-amerikanischen Imperialismus" oder "Globalisierung" protestieren.

Warum tragen Rechtsextreme Palästinenser-Tücher?


Pali-Tuch-Träger auf der rechtsextremen Großdemonstration in Dresden 2009 Foto: © ngn/raf

Es scheint neckisch revolutionär, verrucht radikal und ist auch noch praktisch: Aktuell ist das Pali-Tuch für viele ein modisches Accessoire. Doch es ist eines von den Kleidungsstücken, die eine politische Vergangenheit haben. In der Neonazi-Szene ist die Botschaft der "Kufiya" äußerst klar.

Von Simone Rafael

Ursprung

Der Traum von der Querfront

Rechte und linke Globalisierungsgegner sind auf den ersten Blick schwer zu unterscheiden. Nur minimal variieren die Parolen. Was die Linken ärgert, machen die Rechten mit Absicht.

Pop-Nazis machen Mode


Bei Nazi-Gegnern unbeliebt - die umstrittene Modemarke "Thor Steinar" Foto: © Ronny Hartmann/ ddp

Die rechte Szene ist im Wandel: Dies geht so weit, dass sich beim Outfit immer mehr Rechtsextreme mit traditionell als links geltenden Accessoires wie Palästinenser-Tüchern oder Che-Guevara-Shirts schmücken. Modemarken wie Mediatex mit Thor-Steinar-Logos machen dabei Geschäfte

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