Neueste Beiträge im Bereich 'Projekte'

Zossen: Nazis provozieren ungehindert Holocaust-Gedenken - und legten Brand im "Haus der Demokratie"


Das vollkommen zerstörte "Haus der Demokratie" der Bürgerinitiative "Zossen zeigt Gesicht" Foto: © ngn/es

Die 17.500-Einwohner-Stadt Zossen hat eine Bürgerinitiative "Zossen zeigt Gesicht", eine Nazi-Kameradschaft "Freien Kräfte Teltow-Fläming" und Stadt- und Polizeivertreter, die Demokratie ungewöhnlich auslegen. Am 27. Januar konnten Nazis ungehindert das lokale Gedenken an Opfer der Shoah stören.

Leipzig: Wer einfach nur ohne Diskriminierungen Sport treiben will, ist schon Exot


Spieler des Vereins "Roter Stern Leipzig" jubeln Foto: © Verein

Die Aktiven vom Fußballverein "Roter Stern Leipzig" wollen einfach nur Fußball spielen, ohne sich ständig mit Rassismus, Homophobie oder Sexismus auseinandersetzen zu müssen, und organisieren sich entsprechen. Dafür sind sie nominiert für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2009.

Schwierige Arbeit für Demokratie in einer Gemeinde mit starker NPD


Projekte von "Demokratie anstiften": Bilderrätsel-Preisverleihung, Theaterbesuch in Dresden, Sandsteinskulpturen Foto: © Demokratie anstiften

Wie gestaltet sich Engagement gegen Rechtsextremismus in einem Ort, in dem jeder Vierte die NPD wählt? Die Bürgerinitiative "Demokratie anstiften" aus Reinhardtsdorf-Schöna weiß inzwischen: Wichtig sind Konfliktbereitschaft, Überzeugungkraft und langer Atem.

Von Simone Rafael

Demokratie im Schulalltag erlernen: "Peer Leadership Training"


Peerleader der RAA Sachsen überlegen neue Projekte Foto: © RAA Sachsen

Für viele Schülerinnen und Schüler ist "Demokratie" oft erst einmal eine ziemlich abstrakte Sache. Was kann das heißen, sich "für Demokratie" zu engagieren? Die Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Sachsen e.V.

Wurzen: Deutsch-polnisches Austauschprojekt verbessert Schulklima nachhaltig


Mitglieder des deutsch-polnischen Austauschprojektes besuchen die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Auschwitz Foto: © Berufliches Schulzentrum Wurzen

Wie das Thema Natinalsozialismus bearbeiten, wenn die Schüler nicht interessiert sind oder gar aus rechtsextrem geprägten Elternhäusern kommen? Das Berufliche Schulzentrum in Wurzen hatte eine Idee, die sich bewährt hat, und ist nominiert für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2009.

Von Jan Schwab

Medizinische Versorgung ist ein Menschenrecht - auch für Papierlose


Zwei engagierte Medizinstudentinnen des Medinetzes: Karoline Andrä und Puneh Arazm Foto: © ngn / sr

In Deutschland leben rund 1 Millionen Menschen einen beschwerlichen und angstbestimmten Alltag ohne gültige Papiere. Damit sie in Dresden wenigstens zum Arzt gehen können, gibt es das "Medinetz Dresden": Das Projekt von Medizinstudenten und -studentinnen, die Papierlosen bei der Arztsuche unterstützen, ist nominiert für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2009.

"Neue Heimat" ist hier wörtlich zu nehmen


Vereinslogo im Fenster Foto: © ngn/sr

In Löbau in der Oberlausitz verspürten vor acht Jahren einige Spätaussiedler das Bedürfnis, anderen Spätaussiedlern den Start in Deutschland zu erleichtern und Kontakt mit den Einheimischen zu ermöglichen. Daraus ist ein erstaunliches Projekt für Integration und gegen Rechtsextremismus entstanden, das für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie nominiert ist.

Die „Hillersche Villa“ im Dreiländereck macht Ihren Standort zum Programm


Screenshot von der Homepage der "Hillerschen Villa" Foto: © Screenshot

Das soziokulturelle Zentrum "Hillersche Villa" in Zittau steht seit fast 20 Jahren für gelebte demokratische Kultur in der Region Oberlausitz. Dafür wurde es 2009 für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie nominiert.

Von Bea Marer

„Vive le Courage“: Mutiges Engagement gegen Neonazis in Mügeln


Veranstaltungsplakat des Vereins Vive le Courage e.V. aus Mügeln Foto: © Screenshot

Nominiert für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2009: Vive le Courage e.V. aus Mügeln. Der Verein tritt für die Werte der Demokratie und der Weltoffenheit ein in einem Ort, wo rechtsextreme Vorfälle zum Alltag gehören - und vom Bürgermeister keine Beachtung erfahren.

Von Bea Marer

Neues Projekt: Maßgeschneiderte Programme für eine aktive Zivilgesellschaft bald möglich


Tiefensee fordert gerade in Krisenzeiten eine besonders starke Auseinandersetzung mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit Foto: © Göran Gnaudschun

Ein neues Modellprojekt soll rechtsextremen Tendenzen, genauer der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in ausgewählten Orten nachgehen. Die Mitarbeiter setzten auf das noch auszuschöpfende Potential des gesellschaftlichen Engagements, um die Zivilgesellschaft in Schwung zu bekommen.

Von Bea Marer

Ein neuer Forschungsauftrag aus der Politik

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