Neueste Beiträge im Bereich 'Opfer'

2009: 1.669 Menschen Opfer rechtsextremer Gewalt allein in den östlichen Bundesländern und Berlin


2009 wurden 1.669 Menschen Opfer rechtsextremer Gewalt. Foto: © Capri / Jugendfotos.de

Für das Jahr 2009 haben sieben Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in den östlichen Bundesländern und Berlin insgesamt 739 rechts-motivierte Gewaltdelikte mit 1.669 Betroffenen registriert. Das sind weniger als in den drei vorangegangenen Jahren, liegt aber deutlich über den Werten für die Jahre 2003 bis 2005.

Neonazi-Attacke in Sachsen: Wenn der Fußball hilflos ist


Tatwaffen auf dem Rasenplatz: Mit Knüppel und Stangen griffen rund 50 Neonazis Fans und Mannschaft von "Roter Stern Leipzig" an Foto: © Mediafire

Auf dramatische Weise wurde in der sächsischen Kleinstadt Brandis offenbar, wie wenig wehrsam der Fußball ist, wenn Gewalttäter seine Bühne missbrauchen. Allerdings wurde er in diesem Fall auch Opfer einer fatalen Fehleinschätzung: Der Klub hatte die Polizei auf die drohenden Gefahren hingewiesen. Doch sie schickte nur zwölf Beamte.

Von sl, welt.de

Mügeln: „Das Rechtsextreme stört ihn nicht so, aber vor den Linken hat er ein bisschen Angst“


Veranstaltungsplakat des Vereins Vive le Courage e.V. aus Mügeln Foto: © Screenshot

In Mügeln (Sachsen) wurden 2007 acht Inder von rassistischen Mitmenschen durch den Ort gejagt. Zwei Jahre später werden Jugendliche, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren, von der Stadt behindert und von Neonazis angegriffen. Warum sie sich nicht entmutigen lassen, erklärt Susan Anger vom Vive le Courage e.V. aus Mügeln.

Mord an Marwa El-Sherbini: Wo bleiben Empathie und Sachlichkeit?


Screenshot der Unterschriftenseite "Wo bleibt Merkel" von Mordopfer Marwa E. Foto: © ngn

Nach dem Mord an Marwa El-Sherbini im Dresdner Landgericht am 01. Juli 2009 reagierten in Deutschland Medien, Gesellschaft und Politik verhalten - bis heute. Über Islamfeindschaft wird höchstens abstrakt nachgedacht.

Nazi-Übergriff in Berlin-Friedrichshain: Mehr als ein Problem von Links und Rechts


Partymeile in Berlin-Friedrichshain Foto: © Theo Heimann/ddp

In Berlin-Friedrichshain schlagen Neonazis einen 22-Jährigen fast tot. Schon fünf Tage später erscheint das in der Presse als Problem am politisch extremen Rand der Gesellschaft. Wir sprechen darüber mit Timo Reinfrank, Stiftungskoordinator der Amadeu Antonio Stiftung.

Von Bea Marer

Marwa E.: Ermordet aus Rassismus und Islamfeindlichkeit


Landgericht Dresden

Weil sie sich gegen Beleidigungen wehrte, musste eine 31-jährige Ägypterin sterben. Der Mord an Apothekerin Marwa E. in Dresden zeigt die tödliche Seite von Rassismus und Islamfeindlichkeit in Deutschland - und auch einiges der alltäglichen Seite.

Von Simone Rafael

Der ungeklärte Tod des Oury J.


Oury Jalloh starb in einer Dessauer Polizeizelle Foto: © prozessouryjalloh.de

Lesen Sie mehr auf ZEIT ONLINE!

Finden Sie weitere Artikel zum Thema 'Opfer' im ZEIT online Archiv!
Inhalt abgleichen