Neueste Beiträge im Bereich 'Opfer'

Laucha: Die Stille nach dem Schock


Laucha in Sachsen-Anhalt: In letzter Zeit aufgrund seines rechtsextremen Fußballtrainers Lutz Battke oft in den Medien Foto: © flickr

Nach einem rechtsextremen Überfall auf einen jüdischen Jungen in Laucha gab es viel Wirbel um den Ort. Doch nur selten wurde über den Fall an sich diskutiert. Meist stand der rechtsextreme Fußballtrainer Lutz Battke als heimliche Hauptfigur im Vordergrund. Aber wie geht es der Familie nach dem Überfall?

Von Alexander Schierholz

Wenn Medien wirken: Fußballverein „BSC 99“ entlässt rechtsextremen Nachwuchs-Trainer


In Zukunft ohne rechtsextremen Trainer: Fußball in Laucha Foto: © Flickr / cc

Nach langen Diskussionen um den rechtsextremen Nachwuchs-Trainer Lutz Battke, wurde dieser gestern endlich von dem Fußballverein "BSC 99 Laucha" entlassen. Angestoßen wurde die Diskussion um den rechtsextremen Trainer und Schornsteinfeger durch ein ZEIT Dossier, welches im Juni erschien. Der Einfluss von Medien auf die Arbeit gegen Rechtsextremismus darf nicht unterschätzt werden.

Ein Ort in Angst vor Neonazis: „Wenn wir das Haus wegfliegen könnten, wären wir schon lange weg“


Zeichen in der Alltagskultur: Zigarettenautomat mit rechtsextremem "Dekor" Foto: © ngn / sr

Was bedeutet das Schlagwort der "national befreiten Zonen" praktisch? Wie lebt es sich, wenn man Grundstücksnachbar einer führenden Nazi-Familie im Ort wird? Oder wenn eine Familie zum Ziel rechtsextremer Angriffe wird, weil ein Sohn Musik in einer Band macht? Wenn man sich nachts nicht mehr auf die Straße traut, weil dort die Rechtsextremen Streife fahren?

Antisemitismus in Sachsen-Anhalt: Angriff auf Noam


Laucha in Sachsen-Anhalt Foto: © Screenshot Google Maps

In einer Kleinstadt in Sachsen-Anhalt wird ein jüdischer Junge an einer Bushaltestelle verprügelt. Warum werden die Hintermänner von vielen Menschen im Ort gedeckt?

Von Jana Simon

Unter der Blutbuche - Vor zehn Jahren wurde Alberto Adriano Todesopfer rechtsextremer Gewalt


Gedenkstein für Alberto Adriano in Dessau-Roßlau Foto: © mut-gegen-rechte-gewalt.de

Am 11. Juni vor zehn Jahren wurde Albert Adriano von Neonazis in Dessau-Roßlau zu Tode geprügelt. Auch wenn der Mord für die Stadt ein Schock war, haben die Schwarzen, die heute im sachsen-anhaltinischen Dessau leben, weiter mit Rassismus zu kämpfen.

Von Marie-Sophie Adeoso

Anschläge auf Büros demokratischer Parteien in Mecklenburg-Vorpommern: „Eine Frühform von Terror“


Foto: © InvestiGo / www.jugendfotos.de

Seit Jahresbeginn häufen sich die Anschläge auf Einrichtungen demokratischer Parteien, besonders in Mecklenburg-Vorpommern. Die TäterInnen werden im rechtsextremen Spektrum verortet. Die Betroffenen sind genervt - einschüchtern lassen sie sich nicht.

Von Valentina Huthmacher

Das Vermächtnis - Geschichte eines antisemitischen Überfalls im April in Laucha


Laucha in Sachsen-Anhalt Foto: © Screenshot Google Maps

Dies ist eine Familiengeschichte. Sie beginnt während des Zweiten Weltkriegs im Warschauer Ghetto, als sich ein Junge mit viel Glück vor den Deutschen verstecken und so vor dem Transport nach Auschwitz retten kann - seine ganze Familie wird im KZ umkommen. Der 17-jährige Enkel dieses Jungen wird am 16.

2009: 1.669 Menschen Opfer rechtsextremer Gewalt allein in den östlichen Bundesländern und Berlin


2009 wurden 1.669 Menschen Opfer rechtsextremer Gewalt. Foto: © Capri / Jugendfotos.de

Für das Jahr 2009 haben sieben Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in den östlichen Bundesländern und Berlin insgesamt 739 rechts-motivierte Gewaltdelikte mit 1.669 Betroffenen registriert. Das sind weniger als in den drei vorangegangenen Jahren, liegt aber deutlich über den Werten für die Jahre 2003 bis 2005.

Neonazi-Attacke in Sachsen: Wenn der Fußball hilflos ist


Tatwaffen auf dem Rasenplatz: Mit Knüppel und Stangen griffen rund 50 Neonazis Fans und Mannschaft von "Roter Stern Leipzig" an Foto: © Mediafire

Auf dramatische Weise wurde in der sächsischen Kleinstadt Brandis offenbar, wie wenig wehrsam der Fußball ist, wenn Gewalttäter seine Bühne missbrauchen. Allerdings wurde er in diesem Fall auch Opfer einer fatalen Fehleinschätzung: Der Klub hatte die Polizei auf die drohenden Gefahren hingewiesen. Doch sie schickte nur zwölf Beamte.

Von sl, welt.de

Mügeln: „Das Rechtsextreme stört ihn nicht so, aber vor den Linken hat er ein bisschen Angst“


Veranstaltungsplakat des Vereins Vive le Courage e.V. aus Mügeln Foto: © Screenshot

In Mügeln (Sachsen) wurden 2007 acht Inder von rassistischen Mitmenschen durch den Ort gejagt. Zwei Jahre später werden Jugendliche, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren, von der Stadt behindert und von Neonazis angegriffen. Warum sie sich nicht entmutigen lassen, erklärt Susan Anger vom Vive le Courage e.V. aus Mügeln.

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