Ich finde es eigentlich schade, dass es kaum Aufklärungs- und Diskussionsaktionen zum Thema Nationalsozialismus und rechten Gruppen gibt. Natürlich wird beispielsweise im Geschichtsunterricht über die NS-Zeit in Deutschland diskutiert, doch sollte es nicht mehr Aktionen geben? Denn weshalb geraten denn so viele Jugendliche in die rechte Szene? [...] »
Als der ehemalige Bundespräsident Gustav Heinemann einmal gefragt wurde, ob er sein Vaterland liebe, antwortete er lakonisch: "Nein, ich liebe meine Frau." Das sorgte damals, zu Beginn der 1970er Jahre, für erhebliche Irritation. Sollte nicht ein Bundespräsident seinen Staat, sein Vaterland lieben? Ist das nicht eine Selbstverständlichkeit?
"Ethnopluralismus" ist ein Theoriekonzept der sogenannten Neuen Rechten, mit der Rassismus neu und weniger angreifbar begründet werden soll. Er behauptet, dass Völker unveränderliche kulturelle Identitäten besäßen – die vor fremden Einflüssen zu schützen seien. Dazu sollten Völker sich erstens strikt voneinander abgrenzen und zweitens auf innere Homogenität achten. Somit ist Ethnopluralismus ein ausgrenzender Nationalismus, Kritiker nennen ihn auch einen "Rassismus ohne Rassen".
Das ist des braunen Pudels Kern: Hass auf Juden- und Christentum, auf die Idee der Gleichheit aller Menschen – Sehnsucht nach einer archaischen Welt aus Herren und Sklaven, Führern und Geführten
Patriotismus der, Vaterlandsliebe, die Verehrung, Hingabe und gefühlsmäßige Bindung an Traditionen und Gemeinschaft des eigenen Volkes beziehungsweise der Nation. Der Patriotismus äußert sich u. a.