Molau, Andreas

Molau, Andreas

Waldorflehrer Andreas Molau (Jg. 1968) war nach langjähriger NPD-Karriere Kandidat für den NPD-Parteivorsitz 2009, bis er nach massiven internen Angriffen als Presseprecher der DVU anheuerte. Dies allerdings wenig erfolgreich - und so wechselt er im Mai 2010, wie zuvor Mäzen Patrik Brinkmann, zu "Pro NRW".

Auffangbecken: Ehemaliger DVU-Landeschef kandidiert für Berliner Landesverband von "Pro Deutschland"

Was sich bereits abzeichnete, wird jetzt offiziell: Der Berliner Ableger der rechtspopulistischen „Bürgerbewegung Pro-Deutschland“ wird zum Sammelbecken für Funktionäre gescheiterter rechter Kleinstparteien.

Von Theo Schneider

Die NPD bekommt Konkurrenz

Junger Parteichef, neuer Chefideologe, millionenschwerer Gönner: Die rechtsextreme DVU formiert sich neu - und profitiert vom Chaos bei der NPD.

Von Toralf Staud

Tollhaus NPD: Parteiflügel zerfleischen sich

Offener Führungsstreit auf unterstem Niveau in der NPD: Der radikale Flügel scheint nun über den gemäßigten Flügel zu siegen, der die NPD als Rechtsaußen-Alternative anschlussfähiger machen wollte.

Von Simone Rafael

NPD: Mit Schlingerkurs ins Superwahljahr

Unruhe bei der NPD: Im Zuge von Finanz- und Veruntreuungsaffären verliert die rechtsextreme Partei auch das Vertrauen ihres nicht organisierten bisherigen Fußvolks, der „Freien Kräfte“. Ob der neu ins Spiel gebrachte Parteivorsitz-Kandidat Andreas Molau mit seinem Wunsch nach Gewaltverzicht und Anerkennung des Mehrparteiensystems die Kameradschaftsanhänger begeistern kann?

Hochfliegende Pläne für eine "europäische Denkfabrik"

Der Name der Stiftung des schwedischen Geschäftsmannes Patrik Brinkmann war wolkig: "Kontinent Europa". Nach und nach aber stiegen bekannte Rechtsextreme aus mehreren europäischen Ländern in Führungspositionen auf. Nachdem nun der Stiftungsgründer eine Villa im feinen Berlin-Zehlendorf gekauft hat, wird dort die Einrichtung eines Knotenpunktes der extremen Rechten Europas befürchtet.

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