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Was konkret tun gegen Rechtsextremismus im Internet?

Lunikoff-Verehrung bei Facebook, NPD bei Twitter, Hetzvideos bei YouTube: Wie im wirklichen Leben kann sich jeder Surfer und jede Surferin mit wachen Augen und Verstand gegen Rechtsextremismus im Internet wehren. Hier erfahren Sie, wie sie gegen welche Inhalte in welchem Web-Angebot vorgehen können.

1. Rechtsextreme Websites und Inhalte anzeigen

Rechtsextreme im Internet

Rechtsextreme nutzen das Internet, um rassistische Hetze und neonazistische Propaganda zu verbreiten. Für Neonazis gilt das Internet als eine perfekte “Propagandawaffe” - wie sie es selbst gern nennen. Sie hoffen, durch das Internet mehr Leute zu erreichen als mit herkömmlichen Mitteln wie Demonstrationen, Mahnwachen oder Flugblättern.

Unabhängige Nachrichten

"Wahrheit – Klarheit – Offenheit" wollen die fremdenfeindlichen und antisemitischen Unabhängigen Nachrichten (UN) verbreiten. Erkenntnissen des Verfassungsschutzes zufolge leugnen die Unabhängigen Nachrichten die Kriegsschuld Deutschlands,

„Netzwerk Rechts“: Das neue soziale Netzwerk für Neonazis

Neues "Rundum-Sorglos-Angebot" für rechtsextreme Social Media-Nutzer/innen: Seit Anfang Februar ist ein neues soziales Netzwerk im Internet online. Das "Netzwerk Rechts" wendet sich nur an Neonazis und bietet der Szene eine weitere Möglichkeit, das Internet für ihre Kommunikation und Agitation zu nutzen.

Von Olga Wendtke

Angebot von und für Neonazis

"Kriegerin" zeigt rechtsextreme Erlebniswelt in der Provinz

Der Film „Kriegerin“ von Regisseur David Wnendt erzählt die Geschichte zweier junger rechtsextremer Frauen. Während der Weg der Jüngeren den Einstieg in die neonazistische Szene nachzeichnet, durchlebt die Ältere eine Entwicklung, die schließlich zum Ausstieg führt. Der Film berührt, zwingt den Zuschauer in eine Welt aus Hass, brutaler Gewalt, Einsamkeit, provinzieller Langeweile und jugendlicher Perspektivlosigkeit. Ein pädagogischer Zeigefinger fehlt, Fragen werden aufgeworfen und nur selten beantwortet.

Von Ulla Scharfenberg

Neonazis auf Wählerfang: Die Regionalblätter der NPD

Noch ist die NPD nur in den Parlamenten von Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen vertreten. Doch die Partei am rechten Rand will mehr - und geht beispielsweise in Thüringen mit neuen Regionalzeitungen in die Offensive.

Von Jan Schilling

Schwedischer Staat fördert rechtsextreme Zeitung der "Nationaldemokraten"

Der schwedische Staat fördert seit neuestem die Wochenzeitung von Schwedens rechtsextremen "Nationaldemokraten" mit 238.000 Euro. „Es ist erstaunlich, dass staatliche Gelder genutzt werden um Hass zu verbreiten“, protestierte der Jüdische Zentralrat in Stockholm. Die "Nationaldemokraten" freut es: Mit dem gesparten Geld planen sie "nationalistische Kinderhorte".

Wenn Medien wirken: Fußballverein „BSC 99“ entlässt rechtsextremen Nachwuchs-Trainer

Nach langen Diskussionen um den rechtsextremen Nachwuchs-Trainer Lutz Battke, wurde dieser gestern endlich von dem Fußballverein „BSC 99 Laucha“ entlassen. Angestoßen wurde die Diskussion um den rechtsextremen Trainer und Schornsteinfeger durch ein ZEIT Dossier, welches im Juni erschien. Der Einfluss von Medien auf die Arbeit gegen Rechtsextremismus darf nicht unterschätzt werden.

Die grünen Braunen – Rechtsextremismus im Umweltschutz

Umwelt- und Tierschutz stehen ganz oben auf der rechtsextremen Partei-Agenda. Mit Hilfe von vielbeachteten und politisch scheinbar unverfänglichen Themen soll Vertrauen aufgebaut und rechtsextreme Ideologie vermittelt werden. Manchmal gelingt es den Rechtsextremen so, in der Gesellschaft Gehör zu finden.

Von Dana Fuchs

Wider die "herrschende Meinungsdiktatur der politischen Korrektheit": Magazin "Zuerst!"

Seit Dezember 2009 ist das monatlich erscheinenden „Deutsche Nachrichtenmagazin“ „Zuerst!“ auf den Markt erhältlich, und verbreitet Themen aus dem rechtsextremen Spektrum in scheinbar seriöser Aufmachung bis an die Bahnhofskioske.

Von Tilman Tzschoppe

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