Nodes on the Topic 'Läden'

Streetwear Tostedt (Todtglüsingen, Niedersachen)


Mit dem Slogan "Norddeutschlands größter Szeneladen" wirbt der Inhaber des Streetwear Tostedt Stefan Silar um Kunden. Silar ist in Norddeutschland eine bekannte Szenegröße. Als 19-Jähriger erschlug Silar mit einem Kameraden in Buxtehude einen Obdachlosen, der über Adolf Hitler geschimpft hatte und musste dafür sechs Jahre hinter Gitter.

PC-Records (Chemnitz, Sachsen)

Das Geschäft "PC-Records" wurde 2000 von Hendrik Lasch gegründet. Zur Firma gehören heute das Label, ein Laden und der Versandhandel. Um 2004 übernahm der ehemalige Angestellte Yves Rahmel die Geschäfte. Rahmel war in der Szene als langjähriger Herausgeber des Fanzines "Panzerbär" bekannt.

Rebel Records/The Devils Right Hand Store (Cottbus, Brandeburg)

Das Label wurde 2005 von Martin Seidel, der aus dem Umfeld der Rechtsrock-Band Frontalkraft kommt, gegründet. Angegliedert ist ihm das Ladengeschäft "The Devils Right Hand". Der Name des Geschäfts geht auf ein gleichnamiges Lied der rechtsextremen Band "Klansmen" zurück, einem Projekt des einstigen Skrewdriver-Sängers Ian Stuart Donaldson.

Wikinger Versand / Laden (Geiselhöring, Bayern)

Der 1998 gegründete "Wikinger Versand" gehört zu den größten deutschen Vertrieben der extremen Rechten. Angeschlossen ist der Firma, dessen Inhaber Siegfried Birl der NPD angehört, ein gleichnamiges Label. Im Angebot befinden sich rund 300 verschiedene CDs, beinahe ausschließlich aus dem Bereich der extremen Rechten an, sowie Bekleidung diverser Szenemarken, Schmuck, Bücher und weitere Accessoires.

Odinseye/Nordic-Flame (Bernburg, Sachsen-Anhalt)

Mit über 400 CDs und insgesamt über 1.000 Artikel gehört der "Odinseye-Versand" aus dem sachsen-anhaltischen Bernburg zu einem der Großen unter den Rechtsrock-Versänden. Dem Versand, der sich mit einer Internetseite und einem Katalog präsent, ist das Ladengeschäft "Nordic-Flame-Street- & Fightwear" angegliedert.

Initiativen gegen Läden für den rechten Lifestyle


Bei Nazi-Gegnern unbeliebt - die Geschäfte der umstrittenen Modemarke "Thor Steinar" Foto: © Ronny Hartmann/ ddp

Ob in Rostock mitten im “alternativen Stadtteil” Kröpeliner Tor-Vorstadt , im schicken Berlin-Mitte in Sichtweite zur “Volksbühne” oder im ländlichen Hunsrück: Geschäfte und Läden, in denen fast alles angeboten wird, was zu einem extrem rechten Lifestyle gehört, rufen vielerorts Proteste von Einwohnern und Initiativen hervor. Zusammengeschlossen haben sich viele Gruppen in der Kampagne: "Schöner leben ohne Naziläden."

Die wichtigsten Läden, Label und Versände des Rechtsrock in der BRD

Geschäftstüchtige Neonazis verdienen jedes Jahr Millionenbeträge durch den Verkauf von rechtsextremer Musik, Kleidung und Propaganda-Material. Naziläden dienen der örtlichen Szene gleichzeitig als fester Anlaufpunkt.

Nazi-Strukturen in Berlin-Schöneweide: Proteste gegen "Henker" und "Hexogen"


Foto: © AAS

Im Berliner Ortsteil Niederschöneweide will der stadtbekannte Neonazi Sebastian Schmidtke einen Laden eröffnen, unweit der rechtsextremen Kneipe "Zum Henker". Antifaschist/innen und Bürger/innen befürchten, eine weitere Verfestigung der rechtsextremen Szene im Kiez. Am vergangenen Freitag demonstrierte deshalb ein breites Bündnis unter dem Motto "Schöneweide ist unser Kiez!

Rechtsextreme Alltagskultur in Anklam: Mit Mutti ins "New Dawn"


Cover des Buches "'Braun gehört zu bunt dazu'" Foto: © MV Wissenschaft

Wie sieht sie aus, rechtsextreme Alltagskultur? Wissenschaftler Dierk Borstel hat sie in Mecklenburg-Vorpommern im ländlichen wie im städtischen Raum beobachtet und analysiert - etwa, wie ein rechtsextremes Geschäft Aufschluss gibt über die Einstellung der umgebenden Gesellschaft.

Von Dierk Borstel *

"Ladenschluss jetzt!" - Neue Handreichung zum Umgang mit rechtsextremen Szeneläden erschienen


Proteste gegen einen "Thor Steinar"-Laden in Berlin Foto: © MBR / Broschüre

Was tun, wenn im Ort ein rechtsextremer Bekleidungsladen oder ein Nazi-Szene-Lokal eröffnet? Eine neue Broschüre aus Berlin bietet Tipps und Hilfe für Anwohner, Hauseigentümer, zivilgesellschaftliche Akteure - zum Download.

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