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Hitlers Kriegsschuld


Adolf Hitlers Platz im Berliner Museum steht nun leer. Foto: © Andreas Rentz

Sie ist neben der Holocaust-Leugnung die beliebteste Lüge der Neonazis: Das nationalsozialistische Deutschland sei in den Krieg gezwungen worden. Die Deutschen – so die Behauptung der rechtsextremen Geschichtsfälscher – trügen keine Schuld an all dem Elend und Leid, das der Krieg gebracht hat.

Der lang geplante Krieg

Hermann Graml erklärt in seinem Aufsatz, warum revisionistische Behauptungen, Deutschland habe keine Schuld an dem Zweiten Weltkrieg, falsch sind.

Hitler und Goebbels waren nicht friedensbereit

Revisionisten behaupten, Hitler und Goebbels hätten zwischen 1933 und 1939 in öffentlichen Reden immer wieder deutlich ihre Abrüstungs- und Friedensbereitschaft erklärt. Armin Pfahl-Traughber schreibt, warum es sich um eine systematisch betriebene Täuschung handelt.

Lüge: Hitler sei Stalin nur zuvor gekommen

Revisionisten schieben auch Stalin die Kriegsschuld zu: "Mit dem Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 ("Unternehmen Barbarossa") kam die Hitler-Regierung nur einem unmittelbar bevorstehenden Angriff der Roten Armee zuvor."

Das Buch: "Der erzwungene Krieg"

Ein Buch, das wenig mit der Realität zu tun hat. In Neonazi-Kreisen wird es viel gelesen - und als wahr empfunden.

Die angeblich gefälschte Hoßbach-Niederschrift

Es ist ein historisches Dokument, dass Hitlers kriegerische Angriffsfreude belegt. Revisionisten sagen, es sei unecht.

Manipulierte Kriegsschuldthese


September 1938: Das deutsche Kriegsschiff "Schleswig-Holstein" bombardiert zu Beginn des 2. Weltkrieges die polnische Westküste Foto: © Hulton Archive/Getty Images

Die "Junge Freiheit" berichtet über eine neue Studie zur sowjetischen Außenpolitik im Zweiten Weltkrieg und deutete sie manipulativ als Beleg für die Präventivkriegsthese um.

Von Armin Pfahl-Traughber

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