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Rassismus im italienischen Fußball: "Tiefgreifender Mentalitätswechsel" erforderlich


Ventil für Rassismus: Mario Balotelli, Star von Inter Mailand Foto: © Jorge-11 / flickr (CC)

Nach wiederholten rassistischen Gesängen wird in Italien mal wieder über die richtigen Maßnahmen gegen Rassismus und Gewalt im Fußball diskutiert. Die Diskussion konzentriert sich dabei hauptsächlich auf ein härteres Vorgehen gegen rassistische und rechtsextreme Fans.

Von Joachim Wolf

Priebke, Erich

Erich Priebke ist "der letzte inhaftierte Kriegsverbrecher" des 2. Weltkrieges. Er wurde im Jahr 1998 in Rom für seine Beteiligung als SS-Offizier an den Erschießungen von Geiseln verurteilt. Zurzeit verbüßt er seine Strafe im Hausarrest in Rom. Priebkes Freilassung wird immer wieder von den verschiedenen Fraktionen der extremen Rechten gefordert.

Im Reich des Sheriffs

"Der Tosi, der schafft Ordnung" heißt es in Verona. Denn der Bürgermeister von der rechtspopulistischen Lega Nord räumt auf - wo immer es ihm passt. Jetzt hat Ministerpräsident Berlusconi ihm Militär geschickt - "zum Schutz der Bevölkerung vor Ausländern".

Von Birgit Schönau

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