
"Hetero, weiß und männlich? Fußball ist viel mehr!" Quelle: Friedrich-Ebert-Stiftung
Im Jahr der Weltmeisterschaft wird wieder viel diskutiert über Frauenfußball. Von naturgegebenen Körpereigenschaften ist die Rede, die es den Frauen unmöglich machten, guten Fußball zu spielen. Davon, dass der Sport viel zu hart sei, für das „schwache Geschlecht“ und überhaupt sei Fußball eben ein Sport für echte Männer. „Hetero, weiß und männlich? Fußball ist viel mehr“ ist der Titel der neuen Studie von Nina Degele und Caroline Janz, die sich mit Sexismus, Homophobie und Rassismus im Fußball auseinandersetzt.
Von Ulla Scharfenberg

Warum der Chefarzt Heiko Jessen das Wort "Schwuchtel" nicht mehr hören will Quelle: Die Zeit
Wer kennt das nicht: "Das meinte ich doch nicht soo..." oder "Sei doch nicht so empfindlich...". Gerade unter Jugendlichen - aber nicht nur dort - ist der Umgang mit Sprache oft unachtsam. Da werden Schimpfwörter über den Schulhof geschmettert und in Redewendungen rassistische Stereotypen bedient, ohne darüber nachzudenken. Oft ist den Betreffenden auch nicht klar, wo das Wort eigentlich herkommt. Oder Beschimpfungen werden gezielt ausgesprochen, um dem Gegenüber klar zu machen, dass man ihn für minderwertig hält. Von dort ist es oft nur noch ein kleiner Schritt zu konkreten Taten.

Vorstand des Wissenschaftlich-humanitären-Komitees: Georg Plock, Dr. Ernst Burchard, Dr. Magnus Hirschfeld und Baron von Teschen Quelle: wikipedia
Auf den Tag genau vor 75 Jahren zerstörten in Berlin-Mitte nationalsozialistische Studenten und Angehörige der SA das "Institut für Sexualwissenschaften" des homosexuellen Wissenschaftlers und Arztes Magnus Hirschfeld.