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Holocaust-Leugnung

Als Holocaust-Leugnung bezeichnet man das gänzliche oder teilweise Bestreiten der systematischen Ermordung von rund sechs Millionen Juden durch die Nationalsozialisten zwischen 1939 und 1945.

"Freiheit auch für Irre"


Sympathisanten des Holocaust-Leugners Ernst Zündel malten anlässlich des Prozesses gegen ihn Solidaritäts-Transparente Foto: © Mark Mühlhaus/attenzione

Urteile gegen Holocaust-Leugner nützen nichts im Kampf gegen Neonazismus. Aber sie unterhöhlen das Grundrecht auf Meinungsfreiheit

Von Christoph Seils

"Keine Irren, sondern gefährliche Antisemiten"


Gedenksteine im ehemaligen KZ Buchenwald Foto: © attenzione

Die meisten Holocaust-Leugner sind Teil eines gefährlichen, rechtsextremistischen Netzwerks. Deshalb müssen ihnen Grenzen gesetzt werden - auch durch das Strafrecht.

Von Hajo Funke

Die Befreiung von Auschwitz

Filmaufnahmen des Kameramanns Alexander Woronzow unmittelbar nach der Befreiung durch die Rote Armee. Er spricht als Zeitzeuge.

Ein Auszug aus dem Dokumentarfilm: Die Befreiung von Auschwitz. Von Irmgard von zur Mühlen. Quelle: chronos-media.de

Erinnerungsschutz durch Strafrecht?

Milosz Matuschek sagt, die Erinnerung an den Holocaust sei Teil der Identität Europas - und deshalb muss sie geschützt werden.

Die Leugner des Holocausts

Es gibt regelrechte revisionistische "Klassiker", auf die die Szene sich immer wieder beruft.

Die Lüge der fehlenden Dokumente

Beliebt bei Revisionisten ist das Argument, dass "die Quellenlage zu den Konzentrationslagern derart schlecht sei, dass man wirklich exakte Aussagen über die Lager nicht mehr machen kann."

Fräulein Stolz

"Was bleibt von der Nazizeit ohne Holocaust?", fragt die Verteidigerin des Volksverhetzers Ernst Zündel.

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