Wie kaum ein anderer personifiziert Thorsten Heise die jüngste Entwicklung der rechtsextremistischen Szene – seit bald 20 Jahren ist er immer dort, wo am rechten Rand gerade die Musik spielt. Er war einer der ersten, der Jugendkultur und Politik erfolgreich miteinander verband; als er anfing, gab es eine Handvoll von Bands, von denen er die meisten persönlich gekannt haben dürfte. Später hat die NPD Kader wie Heise an sich gebunden, 2004 holte sie ihn – zu beiderseitigem Nutzen – in den Bundesvorstand.