Neueste Beiträge im Bereich 'Gewalt'

Die rechtsextreme "Anti-Antifa"-Strategie


Mit Drohungen und Gewalt wollen Neonazis ihre Gegner einschüchtern Foto: © Theo Heimann/ddp

"Anti-Antifa" nennen Neonazis das gezielte Sammeln von Fotos, Namen und Adressen von vermeintlichen politischen Gegnern. Darunter fallen alle Menschen, die sich öffentlich gegen Nazis engagieren, wie zum Beispiel Journalisten, Politiker, Gewerkschafter und Polizisten.

Gewalt als Strategie

Drei politisch rechts motivierte Gewalttaten täglich haben die Sicherheitsbehörden im vergangenen Jahr im statistischen Mittelwert registriert – insgesamt waren es 1.054. Am häufigsten betroffen sind Migranten, Flüchtlinge und Afrodeutsche sowie alternative und nicht-rechte Jugendliche und junge Erwachsene.

Alle 26 Minuten eine rechtsextreme Straftat – alle acht Stunden ein neonazistischer Angriff


Teilnehmer einer rechtsextremen Demonstration auf Usedom Foto: © ngn / raf

1.045 rechts motivierte Gewalttaten zählt der Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2008, der in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde. Die Zahlen verharmlosen allerdings fast, was hinter ihnen steht: Die gewalttätige rechtsextreme Ideologie, die in manchen Orten Deutschlands bereits die Meinungsübermacht gewinnt.

Von Timo Reinfrank

Rechtsextreme Morde 2008


Am Dienstag, den 19. Mai 2009, wird der Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2008 veröffentlicht. Erstmals seit 2004 wird es wieder offiziell anerkannte Tote rechtsextremer Gewalt geben: Die Morde in Templin und Magdeburg. Dabei gab es 2008 mindestens fünf Morde, bei denen Rechtsextremismus und die damit einhergehende Menschenverachtung ins Motiv spielte.

Von Simone Rafael

Und vom Täter keine Spur


Fahndungsbild der Polizei Passau Foto: © Polizei Passau

Rechtsextreme waren es, hieß es nach der Messerattacke auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl. Nun zweifeln die Ermittler.

Von Christian Denso

Jede Stufe kostet Kraft


Vergessene Opfer rechtsextremer Gewalt: 1996 wurde in Trebbin Orazio Giamblanco zusammengeschlagen. Foto: © Jens Kalaene/ dpa

Zwölf Jahre nach dem Angriff eines Rechtsextremen kämpft der schwerbehinderte Orazio Giamblanco immer noch gegen die Schmerzen - und gegen das Alter.

Von Frank Jansen, Tagesspiegel

Opferberatungen kritisieren Polizeiverhalten


Nach dem Überfall von Neonazis in Halberstadt. Foto: © Mark Mühlhaus/attenzione

In Berlin stellte sich Polizeipräsident Dieter Glietsch der Diskussion über die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Opferberatungen. Deren Kritik: Die Polizei zeige sich oft unsensibel gegenüber den Opfern rechter Gewalt. Vorurteile innerhalb der Behörden führten außerdem zu Ermittlungsfehlern. Für den Berliner Polizeipräsidenten handelt es sich dabei um Einzelfälle.

"Das sind doch unsere Jungs"


"Es geht gar nicht mehr nur um Ausländer als Feindbild. Feind ist jeder, der die Hegemonie der Gruppe stört" Foto: © Ulrich Koch/ddp

Arbeitslosigkeit, mangelndes Demokratieverständnis, rechte Jugendliche - Problemzone Uckermark. Darin Potzlow, ein Dorf in der brandenburgischen Uckermark, das vor sechs Jahren die Schlagzeilen füllte, nachdem rechtsradikale Jugendliche einen Jugendlichen töteten - und damit zum Signum wurde für das braune Brandenburg. Und heute?

Von Saskia Weneit

Kriminelle für Recht und Ordnung

Nach Außen gibt sich die NPD immer als Kämpfer für Recht und Ordnung, gegen "böse Kriminelle und Abzocker." Für die Kommunalwahlen in Brandenburg schickt die Neonazipartei jedoch reihenweise bekannte Nazi-Schläger und verurteilte Politkriminelle ins Rennen.

Von Christoph Schulze

Die neue Brutalität

Neueste Zahlen belegen, dass die rechtsextremen Gewalttaten in Deutschland auf hohem Niveau verharren. Experten sprechen allerdings von einer neuen Qualität der Gewalt. Wie gefährlich ist die rechte Szene?

Von Frank Jansen

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