Neueste Beiträge im Bereich 'Gewalt'

Die rechtsextreme "Anti-Antifa"-Strategie


Mit Drohungen und Gewalt wollen Neonazis ihre Gegner einschüchtern Foto: © Theo Heimann/ddp

"Anti-Antifa" nennen Neonazis das gezielte Sammeln von Fotos, Namen und Adressen von vermeintlichen politischen Gegnern. Darunter fallen alle Menschen, die sich öffentlich gegen Nazis engagieren, wie zum Beispiel Journalisten, Politiker, Gewerkschafter und Polizisten.

Gewalt als Strategie

Drei politisch rechts motivierte Gewalttaten täglich haben die Sicherheitsbehörden im vergangenen Jahr im statistischen Mittelwert registriert – insgesamt waren es 1.054. Am häufigsten betroffen sind Migranten, Flüchtlinge und Afrodeutsche sowie alternative und nicht-rechte Jugendliche und junge Erwachsene.

Opferberatungen kritisieren Polizeiverhalten


Nach dem Überfall von Neonazis in Halberstadt. Foto: © Mark Mühlhaus/attenzione

In Berlin stellte sich Polizeipräsident Dieter Glietsch der Diskussion über die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Opferberatungen. Deren Kritik: Die Polizei zeige sich oft unsensibel gegenüber den Opfern rechter Gewalt. Vorurteile innerhalb der Behörden führten außerdem zu Ermittlungsfehlern. Für den Berliner Polizeipräsidenten handelt es sich dabei um Einzelfälle.

"Das sind doch unsere Jungs"


"Es geht gar nicht mehr nur um Ausländer als Feindbild. Feind ist jeder, der die Hegemonie der Gruppe stört" Foto: © Ulrich Koch/ddp

Arbeitslosigkeit, mangelndes Demokratieverständnis, rechte Jugendliche - Problemzone Uckermark. Darin Potzlow, ein Dorf in der brandenburgischen Uckermark, das vor sechs Jahren die Schlagzeilen füllte, nachdem rechtsradikale Jugendliche einen Jugendlichen töteten - und damit zum Signum wurde für das braune Brandenburg. Und heute?

Von Saskia Weneit

Kriminelle für Recht und Ordnung


Gedenkstein für den 1999 in Guben zu Tode gehetzten algerischen Asylbewerber Omar Ben Noui Foto: © Jochen Eckel/ddp

Nach Außen gibt sich die NPD immer als Kämpfer für Recht und Ordnung, gegen "böse Kriminelle und Abzocker." Für die Kommunalwahlen in Brandenburg schickt die Neonazipartei jedoch reihenweise bekannte Nazi-Schläger und verurteilte Politkriminelle ins Rennen.

Von Christoph Schulze

Die neue Brutalität


Autonome Nationalisten demonstrieren in Essen Foto: © Roland Geisenheimer /attenzione

Neueste Zahlen belegen, dass die rechtsextremen Gewalttaten in Deutschland auf hohem Niveau verharren. Experten sprechen allerdings von einer neuen Qualität der Gewalt. Wie gefährlich ist die rechte Szene?

Von Frank Jansen

Mit Hakenkreuz auf dem Sarg beerdigt: Der letzte FAP-Chef Friedhelm Busse


Neues Mitglied in der "Kameradschaft Walhalla": Der ehemalige FAP-Vorsitzende und notorische Neonazi Friedhelm Busse Foto: © R. Geisheimer/attenzione

Bei der Beerdigung des letzten Bundesvorsitzenden der verbotenen Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (FAP),Friedhelm Busse, in Passau (Bayern) am Samstag versammelte sich die Führungsspitze der deutschen Neonaziszene. Nach der Beerdigung schlugen die Neonazis zu und verletzten einen Korrespondenten von Netz-gegen-Nazis.de und Polizeibeamte.

Von Robert Andreasch

Von Neonazis totgeschlagen


Wahlkampf in Templin im Sommer 2005. Foto: © Eric Feferberg/AFP/Getty Images

Großflächige SS-Runen auf der Skaterbahn, Angriffe auf Punks, Afrodeutsche und nächtliche "Sieg Heil"-Rufe auf der Straße: Die 18 000 Einwohner-Stadt Templin im Nordosten Brandenburgs knapp 80 Kilometer von Berlin entfernt gilt nicht erst seit dem gewaltsamen Tod von Bernd K. als schwieriges Pflaster für alle, die nicht ins extrem rechte Weltbild passen.

Von Heike Kleffner

Die Helfer in der Not


ReachOut ist eine Berliner Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt. Dort finden sie Unterstützung, sie werden beraten, Schritt für Schritt. Wie ReachOut arbeitet und welche Bezirke am gefährlichsten sind, sehen Sie in diesem Video-Beitrag.

Zum Thema

"Jetzt gibt's richtig aufs Maul": Schleppende Ermittlungen nach Neonazi-Angriff


Unsicheres Fortbewegungsmittel für Linke und Migranten. Foto: © Thomas Lohnes/ddp

Die T-Shirts sind blau-weiß, der Schriftzug lautet "Endstation Pölchow" - 14 Euro kosten sie in einem rechtsextremen Szene-Versand. Der "Witz" daran ist nur für Eingeweihte zu entschlüsseln: Vor einem Jahr, am 30. Juni 2007, wurde eine Gruppe alternativer Festivalbesucher in der S-Bahn zwischen Güstrow und Rostock von etwa hundert Rechtsextremisten zusammengeschlagen.

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