
Polizisten umzingeln einen Blockadepunkt Quelle: AAS / hh, cl
Friedliche Proteste, überforderte Polizisten, gekesselte Blockaden und ein kleiner Haufen Neonazis - die Eindrücke vom 19. Februar in Dresden sind vielfältig. Wir fragten verschiedene Menschen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren und in Dresden dabei waren, nach ihren persönlichen Erlebnissen.

Blockadeaufruf, gesichtet am 13. Febuar in Dresden Quelle: ngn / jw
Nach den erfolgreichen Protesten gegen den „Trauermarsch“ von Neonazis am letzten Sonntag, steht am Samstag der zweite Großaufmarsch in Dresden an. Was machen die Neonazis? Und wo treffen sich die Gegendemonstranten? Infos über den aktuellen und weiter aktualisierten Stand der Aktionen.
Aktuell: Wir twittern am 19. Februar live aus Dresden

2010 gab es keinen Nazi-Aufmarsch in Dresden Quelle: ngn
Am 13. Februar steht wieder der Jahrestag der Bombenangriffe auf Dresden von 1945 an – und damit der alljährliche Großaufmarsch in Dresden von Rechtsextremen aus dem In- und Ausland. Doch auch das Aktionsbündnis "Dresden nazifrei" mobilisiert wieder, um den Aufmarsch zu verhindern.
von Christine Lang

Quelle: Marxloher Bündnis
Dieses Wochenende will "Pro NRW" das Ruhrgebiet mit diversen Ständen, einem Parteitag und einem Sternmarsch mit Rassismus und Islamfeindlichkeit überziehen. Die NPD springt auf den Zug auf, organisierte flugs eigene Veranstaltungen. Aber an allen Aktionsorten regt sich der Widerstand der demokratischen Menschen. Eine Übersicht, wer was wann wo macht.
Von Simone Rafael

Das Layout der Plakate der Bürgerinitiative ist klar und treffend
Görlitz – die Landtagswahlen stehen vor der Tür. Eine Plakat-Aktion der NPD ruft auf, die „polnische Invasion“ zu stoppen. Diese erneute Offenbarung der rechtsextremistischen Gesinnung der Partei lassen sich die Görlitzer Bürger nicht bieten. Mit einer spontanen Gegenaktion setzten sie ein Zeichen.