Neueste Beiträge im Bereich 'Frauen'

NPD und Familie


So sieht die glückliche Nazi-Familie aus: "Familie Mustermann" aus zahlreichen NPD-Publikationen Foto: © Screenshot

Wenn auf rechtsextremen Demonstrationen Menschen mit ihren Kindern auflaufen, ist das folgerichtig: Auch die Neonazis werden älter und gründen Familien. War dies früher oft ein Moment des Ausstiegs, gibt es heute genug Paare, in denen beide Partner zur rechtsextremen Szene gehören und die ihre Kinder entsprechend erziehen.

Frauen in der extremen Rechten - Zwischen Parlament, Straßenkampf und Krabbelstube


RNF bei einer Demonstration in Dresden Foto: © Mark Mühlhaus/attenzione

Modebewusst und offen lächelnd präsentiert sich Gitta Schüssler, NPD-Abgeordnete im sächsischen Landtag, auf der Webseite der NPD-Frauenorganisation "Ring Nationaler Frauen" (RNF). Ebenso offen formuliert sie ihre Ziele und die ihrer Mitstreiterinnen. "Wir wollen die Frauen ermutigen, durch die Übernahme von Mandaten das Medienklischee des 'dumpfen Nazis' weiter aufzuweichen und ad absurdum zu führen. Es gibt genug intelligente und gut ausgebildete Frauen, die dieser Rolle durchaus gewachsen wären, die national denken und sich unserer Partei verbunden fühlen," schreibt Schüßler in einem Beitrag für die NPD-Zeitung "Deutsche Stimme" zur Gründung des RNF im August 2006 in dem sachsen-anhaltinischen Dorf Sotterhausen.

Frauen in der rechtsextremen Szene

Wichtig für den Stimmenfang? Oder nur zum Wäschewaschen? Rechte Frauen in der Männerwelt der NPD

Rechtsextreme Frauen - die Gefahr in unserer Mitte


Neonazi-Frauen laufen nicht mehr hinterher, sondern auch gern mal vorneweg, wie bei diesem rechten "Trauermarsch" 2009 Foto: © ngn/raf

Im Sportverein betreuen sie unsere Kinder - bei den Kameraden hetzen sie gegen Ausländer. In der Schule kandidieren sie für den Elternbeirat - auf der Straße marschieren sie mit Neonazis. Rechtsextreme Frauen begegnen uns immer öfter dort, wo wir sie am wenigsten erwarten.

Von Kristina Maroldt

Rechtsextreme Frauen: Alles andere als harmlos


Frauen ganz vorne beim Naziaufmarsch in Dresden 2009 Foto: © ngn/raf

Welche Bedeutung haben Frauen in der rechtsextremen Szene und wie kann ihnen beim Ausstieg geholfen werden? Diesen Fragen widmete sich die Tagung "Frauen und Rechtsextremismus" der Amadeu Antonio Stiftung und von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN am 7. Mai 2009 im Centrum Judaicum in Berlin.

Von Regina Rahe

Die sanfte Seite des Rechtsextremismus? (2)


Rechtsextreme Girlies auf einer Demo in Peenemünde Foto: © raf / AAS

Sie arbeiten als Musiklehrerin, im Jugendzentrum oder als ehrenamtliche Schwimmtrainerin - rechtsextreme Frauen bleiben oft lange unerkannt. Dadurch gelingt ihnen sogar besser als den Männern, rechtsextreme Gedanken in die Gesellschaft zu tragen.

Von Juliane Lang

Die sanfte Seite des Rechtsextremismus? (1)


Rechtsextreme Aktivistin auf einer Demo. Foto: © Deutscher Frauenrat

Sozial engagiert, zuvorkommend und politisch unauffällig präsentieren sich Frauen aus dem Umfeld der NPD außerhalb der Szene als nette Nachbarinnen. Aber auch wo sie politisch nicht offen in Erscheinung treten, muss die Zivilgesellschaft sich klar von rechtsextremen Aktivistinnen abgrenzen. Fünf Beispiele.

Von Juliane Lang

Keine Unschuld vom Lande

Die Broschüre zum Thema Rechte Frauen im ländlichen Raum.

Eine Kooperationsarbeit des Landesfrauenrats Sachsen e.V. (Hrsg.), der LAG Mädchen und junge Frauen in Sachsen e.V. und der Sächsischen Landjugend e.V.

Was verbirgt sich hinter dem Ring Nationaler Frauen (RNF)?

Trotz der Tatsache, dass die NPD augenscheinlich stark männerdominiert ist, hat die eigenständige Organisierung von Frauen innerhalb der Partei in den letzten Jahren zugenommen. Seit Mitte der 1990er Jahre wurden vereinzelt regionale Frauengruppen von NPD und Jungen Nationaldemokraten (JN) gegründet (z.B. JN-Mädelbund NRW, NPD-Frauengruppe Hannover), die allerdings parteiintern kaum in Erscheinung getreten sind. Am 16. September 2006 gründeten 31 Frauen den Ring Nationaler Frauen (RNF) als bundesweite Frauenorganisation der NPD.

Der Frauen-Mythos

Frauen hatten es besser im "Dritten Reich"

Von Wolfgang Benz

Auch die „Volksgemeinschaft“ als Gegenentwurf zur Welt der Klassen und des Standesdünkels der Höherstehenden war ja eine schöne Utopie, an die zu glauben nichts Schlechtes war. Dass diese Volksgemeinschaft real existiert hat, war freilich ein Irrtum. Und ebenso falsch war die Einschätzung des Mutterkultes als einer zweckfreien sozialen Errungenschaft.

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