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Was bedeutet Ethnopluralismus?

"Ethnopluralismus" ist ein Theoriekonzept der sogenannten Neuen Rechten, mit der Rassismus neu und weniger angreifbar begründet werden soll. Er behauptet, dass Völker unveränderliche kulturelle Identitäten besäßen – die vor fremden Einflüssen zu schützen seien. Dazu sollten Völker sich erstens strikt voneinander abgrenzen und zweitens auf innere Homogenität achten. Somit ist Ethnopluralismus ein ausgrenzender Nationalismus, Kritiker nennen ihn auch einen "Rassismus ohne Rassen".

Auf dem Seziertisch: Das NPD-Grundsatzprogramm

Du bist nichts, Dein Volk ist alles!

Eines kann man der NPD nicht vorwerfen - dass sie mit ihrer Weltanschauung hinterm Berg hält. Ein genauer Blick genügt - aber nicht auf die gefälligen Flugblätter, die die Partei so gern verteilt, sondern in ihr Grundsatzprogramm. Es ist ein dünnes Dokument gerade 14 Seiten stark, 1996 wurde es vom Parteitag beschlossen.

Neue Heiden hat das Land

Das ist des braunen Pudels Kern: Hass auf Juden- und Christentum, auf die Idee der Gleichheit aller Menschen – Sehnsucht nach einer archaischen Welt aus Herren und Sklaven, Führern und Geführten

Von Thomas Assheuer

"Die morgige Welt muss ethnopluralistisch sein!" – Eine Analyse

Der "Ethnopluralismus" ist das ideologische Kernstück der "Neuen Rechten". Er wird als Alternative zu "Universalismus" oder "Egalitarismus" ausgegeben und bedeutet eine Kampfansage an die Prinzipien der Aufklärung und an die Menschenrechte.

Das Volk als Subjekt

Zur Ideologie des "Ethnopluralismus"

Nach dem Willen der Anhänger des "Ethnopluralismus" sollen die unterschiedlichen Ethnien, um ihre Wertvorstellungen und Eigenarten zu behalten, in möglichst großer Distanz nebeneinanderleben.

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