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Was tun, wenn rechtsextreme Eltern in Schule, Kita oder Verein agitieren?


Kinder-T-Shirt aus einem einschlägigen Versand, Screenshot

Warum engagieren sich rechtsextreme Eltern so gern in Schulen, Kitas und Vereinen? Warum ist das bedenklich? Was können demokratische Eltern, Erzieher, Lehrer, Vereinsmitglieder tun, wenn das passiert? Und wie mit den Kindern umgehen? Experten antworten.

Warum sind rechtsextreme Eltern so engagiert?

Kindheit in Braun


Screenshot aus einem Werbefilm der HDJ: Mädchen wandern in langen Röcken und festen Schuhen

Ulrike wurde in die Neonaziszene hineingeboren. Sie war sieben Jahre alt, als sie mit ihrem ein Jahr älteren Bruder zum ersten Mal in ein Zeltlager fuhr. Als ihre Mutter Ulrike fünf Tage später abholte, weinte das Kind.

Rechtsextreme Erziehung – Kinder zwischen Drill und Defensive


Aufwachsen in der rechtsextreme Erlebniswelt: Kind bei der Neonazi-Demonstration in Dresden im Februar 2009 Foto: © ngn/sr

Im Kindergarten sagen sie der Erzieherin, die eine schwarz-rot-goldene Deutschlandfahne malt: "Nein, ich meine die, die bei Mama und Papa im Schlafzimmer hängt, die mit dem Kreuz drauf." Später lernen sie, sich unauffällig im feindlichen "System" zu verhalten, bis sie genug geschult sind, um selbst zu agitieren: Kinder aus rechtsextremen Familien werden in einer Parallelwelt großgezoge

Der Pfarrer und die braunen Schafe - Die Gemeinde der Familie Apfel


Rechtsextreme Familie: Was tun, wenn die Apfels kommen? (Screenshot von 2011) Foto: © Screenshot

Testfall für die Nächstenliebe: Die Familie von NPD-Chef Holger Apfel engagiert sich in Riesas Kirchengemeinde. Pfarrer Ludger Kauder muss damit leben - und umgehen.

Von Martin Machowecz

USA: 10-Jähriger erschießt Neonazi-Vater - Welche Rolle spielt das Aufwachsen im Neonazi-Haushalt?


Screenshot der Internetseite der "National Socialist Movement" Foto: © Screenshot

Die Fakten sind brutal und einzigartig: Um vier Uhr erschießt in der Nacht zum 1. Mai in Riverside, Kalifornien, ein Zehnjähriger absichtlich seinen Vater, der auf dem Sofa schläft. Wie kommt ein Kind zu einer solchen Tat? Der 32-jährige Vater ist ein hemmungsloser Rechtsextremer.

NPD setzt auf Kinder: Feste und Schultütenaktionen sollen die Kleinsten manipulieren


Beim Verteilen von Schultüten: Die NPD Sachsen prahlt auf ihrer Seite mit diesem Foto Foto: © Screenshot

Dass die NPD gerne vor Schulen Werbung für die eigenen Partei-Interessen macht, ist seit der Schulhof-CD bekannt. Wendet sich diese jedoch an Jugendliche, die von der eigenen Ideologie überzeugt werden sollen, spricht die rechtsextreme Partei in diesem Jahr zunehmend auch kleine Kinder an - um damit gute Stimmung bei den Eltern zu machen.

Von Dana Fuchs

„Singen, wandern, toben“ – Rechtsextreme Zeltlager gibt es auch in diesem Sommer


Zeltlager (Themenbild) Foto: © Flickr / cc

Vor rund einem Jahr wurde die "Heimattreue Deutsche Jugend" verboten. Das Problem rechtsextremer Sommerlager, die Kinder in völkisch-nationalistischem Sinne erziehen, hat sich damit allerdings nicht gelöst. Allerdings ist die Beobachtung nun deutlich schwieriger - auch für den Verfassungsschutz.

Von Dana Fuchs

Mecklenburg-Vorpommern: Demokratie in Kitas soll vor Neonazis geschützt sein


Foto: © Jugendfotos.de

In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein hat es Versuche Rechtsextremer gegeben, private Kindertagesstätten zu übernehmen. Gegen solche Unterwanderungsversuche setzt Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig nun den "Kita-Erlass zur Gewährung der grundgesetzlichen Wertordnung".

Von Simone Rafael

Kita-Kinder aus rechtsextremen Familien: Sprachlos im Morgenkreis


Teilnehmer der rechtsextremen Kundgebung in Dresden im Februar 2010 Foto: © ngn/sr

Die Multiplikatorenschulungen "Augen-Blick mal" für Kitaerzieherinnen und Grundschullehrerinnen gegen Rechtsextremismus des Projektes "Lola für Lulu" in Ludwigslust erregen die rechtsextreme Szene. Dabei geht es um die Vermittlung von Werten, die die Neonazis theoretisch so gern für sich selbst reklamieren, etwa um die Vermittlung von Gemeinschaftsbewusstsein und Meinungsfreiheit.

Auf ein Bier mit der NPD in Riesa


Screenshot von der Internetseite der Stadt Riesa Foto: © Screenshot

Treffen mit der NPD, in Form des eines Strehlaer NPD-Stadtrates und seiner Frau, Elternsprecherin und Schöffin. Ein persönlicher und erhellender Bericht der Begegnung mit extrem Rechten im Alltag.

Von Thomas Trappe

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