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Deutsche Volksunion (DVU)


Screenshot der letzten DVU-Website Foto: © Screenshot

Die "Deutsche Volksunion" (DVU) war die zweitgrößte rechtsextreme Partei in Deutschland. Bis 2007 war sie die mitgliederstärkste rechtsextreme Partei, wurde aber von der NPD überholt. Im Dezember 2010 beschlossen die Mitglieder auf einem außerordentlichen Parteitag die Fusion mit der NPD zum Jahresbeginn 2011.

Faust, Matthias


Matthias Faust, ehemaliger Vorsitzender der DVU, heute Beisitzer im NPD-Bundesvorstand Foto: © Indymedia (CC)

Der Kaufmann Matthias Faust (geb. 1971) wurde am 11.01.2009 zum DVU-Parteivorsitzenden gewählt. Damit löste er nach 21 Jahren den Millionär und Verleger Gerhard Frey ab, der bis dahin das einzige weithin bekannte Gesicht seiner Partei war. 2011 fusionierte Faust die DVU mit der NPD und sitzt seitdem im Bundesvorstand der NPD.

DVU: "Vergallopiert"


Steht die DVU im Wald? Nein, hier im Eberswalder Stadtpark, August 2009 Foto: © E.S.

Nach einem aufwändigen europaweiten Europa-Wahlkampf mit marginalem Ergebnis von 0,4 Prozent der Wählerstimmen modernisiert die DVU zwar weiter ihre Medienpräsenzen, scheint aber der politischen Bedeutungslosigkeit nicht entkommen zu können. Jetzt machen zudem Gerüchte über Finanzprobleme der Partei zu schaffen.

Von Simone Rafael

Die NPD bekommt Konkurrenz


DVU-Gesichter: Liane Hesselbarth, Fraktionsvorsitzende der DVU in Brandenburg, und Parteichef Matthias Faust Foto: © ngn/raf

Junger Parteichef, neuer Chefideologe, millionenschwerer Gönner: Die rechtsextreme DVU formiert sich neu - und profitiert vom Chaos bei der NPD.

Von Toralf Staud

Faust, Matthias


Matthias Faust, neuer Vorsitzender der DVU. Foto: © indymedia

Der Kaufmann Matthias Faust (geb. 1971) wurde am 11.01.2009 zum DVU-Parteivorsitzenden gewählt. Damit löst er nach 21 Jahren den Millionär und Verleger Gerhard Frey ab, der bis dahin das einzige weithin bekannte Gesicht seiner Partei war.

DVU wählt heimlich neue Führung


Wahlplakate der Partei Deutsche Volksunion (DVU) an einem Laternenmast in der Nähe von Letzlingen Foto: © Jens Schlueter/ddp

Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung zur DVU

Die DVU in den Landesparlamenten: inkompetent, zerstritten, politikunfähig
Eine Bilanz rechtsextremer Politik nach zehn Jahren

Jürgen Hoffmann, Norbert Lepszy, Sankt Augustin, 30. Juni 1998

Hrsg.: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Diese Studie analysiert die Aktivitäten der rechtsextremistischen DVU in der Bremischen Bürgerschaft und im Schleswig-Holsteinischen Landtag und zeichnet ein Kurzprofil der DVU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt.

Die komplette Studie kann hier runtergeladen werden:

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