
Quelle: clickworker.com
Bereits im vergangenen Jahr haben freien Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Internetdienstleisters Clickworker.com für netz-gegen-nazis.de rechtsextreme Web-Inhalte gesammelt. Diesmal werden sie sich in den sozialen Netzwerke umsehen!
Über 1.550 Webseiten, Einträge in soziale

Quelle: clickworker.com
Im Forum heißen sie „NSDAP88“, hören online „Radio Heimattreu“ und suchen bei „Widerstands-Partner“ die Frau oder den Mann fürs Leben: Rechtsextreme sind vielfältig im Internet unterwegs, und die Größe und Schnellebigkeit des Mediums machen es oft schwierig, den Überblick über rechtsextreme Aktivitäten zu behalten und ihnen entgegen zu treten.
Die Aktion

Das "Weltnetz" durchsuchen: Neonazis haben eine Google-Startseite in Frakturschrift gebaut (nicht von Google) Quelle: Screenshot
Wenn Neonazis nicht wissen, wie sie „Mein Kampf“ interpretieren sollen oder keine „echte Nationalistin“ bei der Partnerwahl finden, gehen sie einfach ins Internet. Denn hier hat sich eine blühende Infrastruktur entwickelt, die die verschiedensten Facetten neonazistischen Lifestyles anbietet. Wie eine Recherche-Aktion der Clickworker von clickworker.com für netz-gegen-nazis.de zeigt, ist dies allerdings nicht einmal das Hauptproblem: Oft finden sich Rassismus und Antisemitismus auch selbstverständlich auf nicht-rechtsextremen Internetseiten.
Von Dana Fuchs