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Blood & Honour


Von der Polizei beschlagnahmte "Blood & Honour" T-Shirts Foto: © Torsten Silz/ddp

"Blood & Honour" (zu deutsch: Blut und Ehre) ist ein in Deutschland seit 2000 verbotenes Skinhead-Netzwerk, das europaweit Rechtsrockkonzerte und den Vertrieb neonazistischer Musik organisiert.

Skrewdriver

Die etwa 1977 gegründete britische Band "Skrewdriver" um ihren Sänger Ian Stuart Donaldson hat wie keine andere den Rechtsrock geprägt und erfährt in der neonazistischen Szene weltweit Verehrung.

Die zwei Gesichter des Olaf Martin


Olaf Martin beim "Rudolf-Heß-Gedenkturnier 2007" Foto: © ©Archiv

Seit die Daten des in Deutschland verbotenen Skinhead-Netzwerkes Blood & Honour gehackt wurden, ist öffentllich, dass sich bis zu 500 deutsche User auf den Seiten tummeln. Olaf Martin, NPD-Kreisrat in Plauen und Besitzer eines rechtsextremen Szene-Ladens ist einer von ihnen.

Von Haidy Damm

Verfassungsschutz zu Blood and Honour

Zu den eindeutig rechtsextremistischen Skinheads gehört die 1987 gegründete Gruppierung Blood & Honour (B&H). Der Gründer der B & H-Bewegung, Ian Stuart Donaldson – in der Szene bekannt als Ian Stuart –, Frontmann der englischen Skinhead-Band Skrewdriver, bekannte sich offen zum Nationalsozialismus. Die Bezeichnung Blood & Honour wählte er unter dem Eindruck eines NS-Filmes über die Hitler-Jugend mit dem Titel “Blut und Ehre”. Ian Stuart verstarb am 24.09.1993 an den Folgen eines Autounfalls.

Was steckt hinter Blood & Honour?

Szeneinterne Organisationen, wie das "Blood & Honour"-Netzwerk oder die "Hammerskin Nation" haben in erster Linie den Anspruch mit der Musik politische Botschaften zu übermitteln.

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