Blood and Honour

"Blood & Honour" (zu deutsch: Blut und Ehre) ist ein rechtsextremes Musiknetzwerk, dass in Deutschland zwar seit 2000 verboten ist - die Strukturen aber bestehen weiter. 

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Alle Artikel zum Thema:

"Von Nazis für Nazis": Die größte rechte Veranstaltung in Sachsen-Anhalt

Am Samstag findet eine der womöglich größten Nazi-Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt statt. In dem Dorf Berga, im Süden des Bundeslandes, werden bis zu 1.000 Neonazis erwartet, um dort das politische Fest "In.Bewegung" zu feiern. Was die rechte Szene dort geplant hat und wie die kleine Gemeinde damit umgeht? Netz-gegen-nazis.de hat mit Stefan Vogt  vom regionalen Beratungsteam Süd-West im Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus, der maßgeblich bei der Planung der Gegenproteste beteiligt war, gesprochen.

Internationales Neonazitreffen in Deutschland - Fest der Völker 2009

Das internationale Nazitreffen „Fest der Völker“ soll dieses Jahr am 12. September in Pößneck stattfinden. Doch jetzt hat das Landratsamt des Saale-Orla-Kreises einem Bericht der Ostthüringer Zeitung zufolge per Bescheid das für den 12. September in Pößneck angemeldete so genannte “Fest der Völker” verboten.

Von Nora Winter & Martin Hünemann

Das nächste Nazi-Großereignis in Thüringen: Das "Fest der Völker" in Pößneck

Das internationale Nazitreffen „Fest der Völker“ findet dieses Jahr am 12. September in Pößneck statt. Das „Fest der Völker“ ist Vernetzungsort für mehrere tausend Neonazis. Ziel ist eine „Europa der Vaterländer“ – Ethnopluralismus in Reinform. Auch 2009 zeigen sich viele Größen der europäische „Blood & Honour“ Szene.

Von Nora Winter

Die populärsten Zahlencodes


Button in den Farben der Reichsflagge mit Aufdruck "88" aus dem Szene-Versandhandel

Die Triskele


Neonazis mit Triskele auf dem T-Shrit bei "Rock für Deutschland" in Gera, Juli 2009 (Quelle: Infothek Dessau).

Rechtsextremismus in Ungarn: Zunehmend gewalttätig gegen Roma, Liberale und Juden

In Ungarn finden derzeit allwöchentlich „Demonstrationen“ statt, die mit Lynchstimmung verbunden sind. Das "Blood & Honour"-Treffen Mitte Februar gehört dabei inzwischen zu den gemäßigteren Veranstaltungen.

Von Magdalena Marsovszky, Budapest

Die zwei Gesichter des Olaf Martin

Seit die Daten des in Deutschland verbotenen Skinhead-Netzwerkes Blood & Honour gehackt wurden, ist öffentllich, dass sich bis zu 500 deutsche User auf den Seiten tummeln. Olaf Martin, NPD-Kreisrat in Plauen und Besitzer eines rechtsextremen Szene-Ladens ist einer von ihnen.

Von Haidy Damm

Verfassungsschutz zu Blood and Honour

Zu den eindeutig rechtsextremistischen Skinheads gehört die 1987 gegründete Gruppierung Blood & Honour (B&H). Der Gründer der B & H-Bewegung, Ian Stuart Donaldson – in der Szene bekannt als Ian Stuart –, Frontmann der englischen Skinhead-Band Skrewdriver, bekannte sich offen zum Nationalsozialismus. Die Bezeichnung Blood & Honour wählte er unter dem Eindruck eines NS-Filmes über die Hitler-Jugend mit dem Titel “Blut und Ehre”. Ian Stuart verstarb am 24.09.1993 an den Folgen eines Autounfalls.

Was steckt hinter Blood & Honour?

Szeneinterne Organisationen, wie das "Blood & Honour"-Netzwerk oder die "Hammerskin Nation" haben in erster Linie den Anspruch mit der Musik politische Botschaften zu übermitteln.

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