Arbeitswelt

Arbeitsplätze ohne rassistische Hetze

Mit Betriebsvereinbarungen und dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz stehen Arbeitnehmern und Betrieben etliche Möglichkeiten zur Verfügung, um gegen rassistische Sprüche, Diskriminierungen oder rechtsextremen Aktivitäten konsequent vorzugehen.

Im Kreis Offenbach beispielsweise wurde 2007 ein Mitarbeiter des Fachdienstes "Ausländerangelegenheiten" wegen "Hinweisen auf ausländerfeindliche Äußerungen" und unter Verweis auf das Selbstverständnis des Kreises als "weltoffen und tolerant" von seinen Aufgaben entbunden.

Wie reagiere ich, wenn ein Kollege rassistische Witze macht?

Was tun, wenn ein Arbeitskollege rassistische Witze macht? Oft haben schon kleine Zeichensetzungen im Betrieb große Wirkung.

Ein Arbeitskollege meint, über "Ausländer" scherzen zu können - und die Reaktion ist betretenes Schweigen. Björn Resener von der Gewerkschaft ver.di erklärt, wie man besser darauf reagiert.

Rechtsaußen im Betriebsrat

Völkischen Antikapitalismus wollen extreme Rechte nicht nur auf der Straße propagieren. Mitunter lassen sie sich auch in Betriebsräte wählen. Bei Daimler wurde jetzt ein Ex-Mitglied der bundesweit bekannten Rechtsrockband „Noie Werte“ in den Betriebsrat des Werks in Untertürkheim gewählt.

Von Jan Riebe

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