Neueste Beiträge im Bereich 'Antisemitismus'

Antisemitische Verschwörungstheorien


Die "Protokolle der Weisen von Zion" Foto: © Montage: ZEIT online Grafik

Revisionisten warnen vor "der jüdischen Lobby" und "der jüdischen Weltherrschaft". Dieser Wahn hat Tradition: Die antisemitischen Verschwörungstheorien gab es bereits lange vor der NS-Zeit.

Die Protokolle der Weisen von Zion

Die Protokolle sind ein Standardwerk für Rechtsextreme: Sie beschreiben die angebliche jüdische Weltherrschaft. Dabei sind sie eine plumpe Fälschung.

Geheime Rede des Rabbiners

Ein Kolportageroman dient der Verschwörungstheorie der Revisionisten.

Holocaust-Leugnung

Als Holocaust-Leugnung bezeichnet man das gänzliche oder teilweise Bestreiten der systematischen Ermordung von rund sechs Millionen Juden durch die Nationalsozialisten zwischen 1939 und 1945.

Was ist Antisemitismus?


Der alltägliche Antisemitismus steht im Mittelpunkt der Ausstellung "Tödliche Medizin. Rassenwahn im Nationalsozialismus"- Foto: © Deutsches Hygiene-Museum Dresden

"Antisemitismus" bezeichnet die pauschale Ablehnung von Juden oder des Judentums. Geprägt wurde der Begriff erst Ende des 19. Jahrhunderts, aber Judenhass hat – in verschiedenen Ausprägungen – eine lange Geschichte. Extremer Antisemitismus war eine der ideologischen Grundlagen des Nationalsozialismus und führte zum Massenmord an sechs Millionen europäischen Juden.

Antisemitische Verschwörungstheorien rund um den 11. September

Von Tobias Jaecker

Willkommen in der Welt der Verschwörungstheoretiker: Juden haben vom Einsturz des World Trade Centers finanziell profitiert. Der israelische Geheimdienst Mossad war in die Anschlagspläne eingeweiht.

Antisemitische Querfronten


Transparent auf einer Demonstration in Berlin 2009

Antisemitismus ist und bleibt aktuell. "Alle verharren schweigend im Reden. Und doch ist er da, genau wie immer, dieser Antisemitismus aus dem Gefühl." Dabei befindet er sich auf Wanderschaft zwischen rechts-Mitte-links und erzeugt spannungsreiche Querfronten.

Ein Kommentar von Anetta Kahane

Wo ist eigentlich die "Ostküste"?

Rechtsextreme wollen ihre Ideologie im Denken der gesellschaftlichen Mehrheit verankern, die NPD hat sogar explizit einen "Kampf um die Köpfe" ausgerufen. Ein beliebtes - und oft perfides - Mittel dafür sind gezielte Sprachschöpfungen: Begriffe wie "Asylbetrüger", "Schuldkult", "USrael" oder "inländerfreundlich" sind jedenfalls keine harmlosen Wortspiele.

Menschenfeindlichkeit in Europa: Hohes Niveau, aber Bildung hilft


Auf der Pressekonferenz zur Studie: Andreas Zick von der Universität Bielefeld und Anetta Kahane von der Amadeu Antonio Stiftung Foto: © ngn / sr

Ein internationales Wissenschaftlerteam hat unter der Leitung von Andreas Zick und Beate Küpper vom Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld erforscht, wie welche Vorurteile in acht europäischen Ländern verbreitet sind, wie sie sich gegenseitig beeinflussen und wie sie bearbeitet werden können.

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Europa: "Europäische Mentalität: Wir machen die Schotten dicht"


Professor Andreas Zick von der Universität Bielefeld Foto: © ngn / sr

Internationale Professoren erforschten unter Projektleitung von Andreas Zick und Beate Küpper von der Universität Bielefeld die Verbreitung von Vorurteilen und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in acht europäischen Ländern. Gerade Islamfeindlichkeit traf auf hohe Zustimmung. Aber was heißt das für unser Leben? Andreas Zick kommentiert die Ergebnisse im Interview.

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