Neueste Beiträge im Bereich 'Antisemitismus'

Antisemitische Verschwörungstheorien


Die "Protokolle der Weisen von Zion" Foto: © Montage: ZEIT online Grafik

Revisionisten warnen vor "der jüdischen Lobby" und "der jüdischen Weltherrschaft". Dieser Wahn hat Tradition: Die antisemitischen Verschwörungstheorien gab es bereits lange vor der NS-Zeit.

Die Protokolle der Weisen von Zion

Die Protokolle sind ein Standardwerk für Rechtsextreme: Sie beschreiben die angebliche jüdische Weltherrschaft. Dabei sind sie eine plumpe Fälschung.

Geheime Rede des Rabbiners

Ein Kolportageroman dient der Verschwörungstheorie der Revisionisten.

Holocaust-Leugnung

Als Holocaust-Leugnung bezeichnet man das gänzliche oder teilweise Bestreiten der systematischen Ermordung von rund sechs Millionen Juden durch die Nationalsozialisten zwischen 1939 und 1945.

Was ist Antisemitismus?


Der alltägliche Antisemitismus steht im Mittelpunkt der Ausstellung "Tödliche Medizin. Rassenwahn im Nationalsozialismus"- Foto: © Deutsches Hygiene-Museum Dresden

"Antisemitismus" bezeichnet die pauschale Ablehnung von Juden oder des Judentums. Geprägt wurde der Begriff erst Ende des 19. Jahrhunderts, aber Judenhass hat – in verschiedenen Ausprägungen – eine lange Geschichte. Extremer Antisemitismus war eine der ideologischen Grundlagen des Nationalsozialismus und führte zum Massenmord an sechs Millionen europäischen Juden.

Laucha: Die Stille nach dem Schock


Laucha in Sachsen-Anhalt: In letzter Zeit aufgrund seines rechtsextremen Fußballtrainers Lutz Battke oft in den Medien Foto: © flickr

Nach einem rechtsextremen Überfall auf einen jüdischen Jungen in Laucha gab es viel Wirbel um den Ort. Doch nur selten wurde über den Fall an sich diskutiert. Meist stand der rechtsextreme Fußballtrainer Lutz Battke als heimliche Hauptfigur im Vordergrund. Aber wie geht es der Familie nach dem Überfall?

Von Alexander Schierholz

Wie war es mit der Erinnerung an den Holocaust, jüdischem Leben und Antisemitismus in der DDR?


Auf dem Podium: Jacob Hein, Thomas Heppener, André Hermlin, Anette Leo, Anetta Kahane, Shelly Kupferberg Foto: © ngn / sr

Im Centrum Judaicum in Berlin wurde gestern das Buch zur Ausstellung "Das hat's bei uns nicht gegeben - Antisemitismus in der DDR" der Amadeu Anotnio Stiftung vorgestellt. Auf dem Podium wurde es persönlich: Moderatorin Shelly Kupferberg wollte von prominenten Gästen wissen: Wie lebte es sich als Kind jüdischer Eltern in der DDR?

Von Simone Rafael

Antisemitismus in der DDR - Fakten und Diskussionen jetzt in Buchform


Ausstellungspräsentation Foto: © AAS

Die Ausstellung "'Das hat's bei uns nicht gegeben!' - Antisemitismus in der DDR" der Amadeu Antonio Stiftung tourt seit drei Jahren im Vier-Wochen-Rhythmus durch Deutschland - und erzeugt dabei immer Diskussionen vor Ort. Jetzt wurde sie überarbeitet und wird in erweiterter Form morgen in Berlin eröffnet - und kann als Buch mit nach Hause genommen werden.

Von Simone Rafael

Wenn Medien wirken: Fußballverein „BSC 99“ entlässt rechtsextremen Nachwuchs-Trainer


In Zukunft ohne rechtsextremen Trainer: Fußball in Laucha Foto: © Flickr / cc

Nach langen Diskussionen um den rechtsextremen Nachwuchs-Trainer Lutz Battke, wurde dieser gestern endlich von dem Fußballverein "BSC 99 Laucha" entlassen. Angestoßen wurde die Diskussion um den rechtsextremen Trainer und Schornsteinfeger durch ein ZEIT Dossier, welches im Juni erschien. Der Einfluss von Medien auf die Arbeit gegen Rechtsextremismus darf nicht unterschätzt werden.

Der alte Reflex


Salam, Shalom - (kein) Frieden in Israel und Palästina Foto: © Westonmr

Ende Mai wurde ein Schiff der "Ship-to-Gaza"-Flotte von israelischen Soldaten gestürmt. Dabei starben neun Aktivisten. In der folgenden Auseinandersetzung mit dem Vorfall wurde Antisemitismus offenbar.

Von Johannes Baldauf

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