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1. Mai in Berlin: 800 Meter hin und zurück in sechs Stunden


Wenn das die Zukunft ist: Nazidemo-Anmelder Sebastian Schmittke schaut traurig auf den leeren Platz in Berlin-Pankow Foto: © ngn/sr

Einmal hin, einmal her: Dank guter gesellschaftlicher Gegenwehr sahen 700 (statt prognostizierten 3.000) Neonazis in Berlin nur die Bornholmer Straße - und deren protestierende Anwohnerinnen und Anwohner.

Neonaziszene mobilisiert für den 1. Mai 2010


Screenshot der Internetseite des Solinger Bündnisses "Solingen ist bunt" Foto: © "Solingen ist bunt"

Auch in diesem Jahr sind für den 1. Mai insbesondere in Berlin, Schweinfurt, Rostock und Erfurt Neonaziaufmärsche zu erwarten. Angemeldet sind außerdem Demonstrationen in Zwickau, Hoyerswerda und Solingen - und jetzt auch noch in Dortmund. Für Unmut unter den "Kameraden" sorgt, dass es keine einheitliche Demonstrationsstrategie gibt. Entschiedenes Gegenengagement ist trotzdem wichtig.

Die einen hetzen, die anderen schlagen zu

Der diesjährige 1. Mai hat die neue Qualität des Rechtsextremismus deutlich gezeigt: militante Neonazis überraschen mit offenen Krawallen in Hamburg sogar die Polizei, derweil zeigt die NPD in Nürnberg ein eher biederes Gesicht.

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