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Rechtsextremismus kompakt in Stichworten und Zahlen


Nix geht mehr: Nicht immer werden Nazis so vorbildlich am Agieren gehindert wie in Dresden 2010 Foto: © ngn/sr

Einmal kompakt zum Nachschlagen: Wie viele Rechtsextreme gibt es noch mal in Deutschland? Und wie viele Kameradschaften? Und...

Zusammengestellt von Simone Rafael

Was ist Rechtsextremismus?

Eine Einstellung, die die Gleichwertigkeit aller Menschen ablehnt, auf Ungleichwertigkeiten zielt.

Wichtigste Elemente:

Wo laufen sie denn? Rechtsextreme Demonstrationen 2010


Neonazi-Aufmarsch in Hannover im September 2009 Foto: © AAS / cm

Nazis lieben das Demonstrieren - denn dabei können sie ihre rassistischen, nationalistischen oder NS-verherrlichenden Thesen in die Welt posaunen und der Erlebnisfaktor stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Szene - gerade bei Großveranstaltungen. Eine Übersicht der Termine 2010.

Zusammengestellt von Eric Stritter

Juli

10.07.2010
Gera

Todesopfer rechtsextremer Gewalt seit 1990: Offiziell jetzt 46, inoffiziell 143


Foto: © jugendfotos.de/Fenja

Über die Todesopfer rechtsextremer Gewalt seit dem Mauerfall gibt es sehr unterschiedliche Zahlen. Während etwa die Amadeu Antonio Stiftung 149 Todesopfer rechtsextremer Gewalt zählt, war von offizieller Seite bisher von 40 Toten rechtsextremer Gewalt die Rede.

Warum ist Populismus so verbreitet - und gefährlich?


Grafik aus der United Handreichung Nr. 7 "Populismus - Wir und die anderen" Foto: © United for Intercultural Action

Populismus ist ein wiederkehrendes Phänomen, das die Demokratie und die mit ihr verbundenen Werte von individuellen Menschenrechten und Toleranz bedroht. Ein Blick in das vergangene Jahrhundert verdeutlicht die Gefährlichkeit populistischer Propaganda, die den Weg zu Faschismus und Nationalsozialismus bereitete. Der zugrunde liegende Mechanismus ist dabei simpel.

Ist Rechtsextremismus eine überschätzte Gefahr?


Jetzt kann erst einmal die NPD nach Hause gehen: Die Wähler wollen nichts von ihr wissen. Foto: © ngn/sr

Bei der Bundestagswahl blieben NPD und DVU bedeutungslos. Hat sich damit das Problem Rechtsextremismus erledigt? Sind Wahlen dafür überhaupt ein guter Indikator? Kommentar von Dierk Borstel.

Kommentar zur Bundestagswahl von Dierk Borstel

Rechtsextreme Ergebnisse der Landtagswahlen 2009 in Brandenburg und Schleswig-Holstein

Die DVU zieht nicht erneut in den Brandenburger Landtag ein. Auch die NPD ist weit von einem derartigen Erfolg entfernt. Und das Beste: Selbst wenn die Stimmen auf eine rechtsextreme Partei entfallen wären, wäre diese nicht im Landtag. Und in Schleswig-Holstein kriegt die NPD gerade mal 0,9 Prozent - und selbst das beste Ergebnis in den Lankreisen liegt nur bei 1,5 Prozent.

Rechtsextreme Ergebnisse der Bundestagswahl 2009

Die rechtsextremen Parteien spielten bei der Bundestagswahl 2009 eine äußerst marginale Rolle. Die NPD kam bundesweit auf 1,5 Prozent der Zweitstimmen, die DVU auf 0,1 Prozent und die Republikaner auf 0,4 Prozent. Damit wären sie selbst bei einer Vereinigung aller Kräfte nicht einmal ansatzweise in der Lage, in den Bundestag einzuziehen.

DVU: "Vergallopiert"


Steht die DVU im Wald? Nein, hier im Eberswalder Stadtpark, August 2009 Foto: © E.S.

Nach einem aufwändigen europaweiten Europa-Wahlkampf mit marginalem Ergebnis von 0,4 Prozent der Wählerstimmen modernisiert die DVU zwar weiter ihre Medienpräsenzen, scheint aber der politischen Bedeutungslosigkeit nicht entkommen zu können. Jetzt machen zudem Gerüchte über Finanzprobleme der Partei zu schaffen.

Von Simone Rafael

Warum stehen Nazis eigentlich auf Wikinger?


Die perfekte "Ahnenreihe" für Neonazis auf einem Plattencover der Band "No Remorse": Skinhead, Nazi-Soldat, Wikinger Foto: © Screenshot

Als Nachfahre starker Wikinger sieht der Neonazi von heute sich gern. Doch das ist mehr als eine Rückbesinnung auf alte Bräuche in einer schnellebigen Zeit. Bei den Rechtsextremen gehört die Huldigung vergangener "Heldenzeiten" und die Konstruktion einer "Ahnenreihe" zum Fundament ihre Weltbildes und werden besonders gepflegt. Warum eigentlich?

Von Bea Marer

Rechtsextreme Ergebnisse der Landtags- und Kommunalwahlen im August 2009

Am 30. August 2009 haben das Saarland, Sachsen und Thürigen einen neuen Landtag gewählt. In Nordrhein-Westfalen waren zeitgleich Kommunalwahlen. Die NPD ist entgegen ihrer eigenen Erwartungen nur in Sachsen wieder eingezogen.

Zusammengestellt von Simone Rafael und Bea Marer

Landtagswahlen

1. Saarland

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