Neueste Beiträge im Bereich 'Essay'

Die rechtsextremen Geschichtsfälscher

Als "Revisionisten" bezeichnen sich Rechtsextreme, die gegen das auf Forschung und Fakten gegründete Geschichtsbild über den Nationalsozialismus und seine Verbrechen Amok laufen. Es waren zunächst alte Nationalsozialisten, die seit den fünfziger Jahren an der Verteidigung des Nationalsozialismus arbeiteten. Zuerst bemühten sie sich darum, die deutsche Schuld am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zu verkleinern.

Der lang geplante Krieg

Hermann Graml erklärt in seinem Aufsatz, warum revisionistische Behauptungen, Deutschland habe keine Schuld an dem Zweiten Weltkrieg, falsch sind.

Rechtsextremismus kompakt in Stichworten und Zahlen


Nix geht mehr: Nicht immer werden Nazis so vorbildlich am Agieren gehindert wie in Dresden 2010 Foto: © ngn/sr

Einmal kompakt zum Nachschlagen: Wie viele Rechtsextreme gibt es noch mal in Deutschland? Und wie viele Kameradschaften? Und...

Zusammengestellt von Simone Rafael

Was ist Rechtsextremismus?

Eine Einstellung, die die Gleichwertigkeit aller Menschen ablehnt, auf Ungleichwertigkeiten zielt.

Wichtigste Elemente:

Wo laufen sie denn? Rechtsextreme Demonstrationen 2010


Neonazi-Aufmarsch in Hannover im September 2009 Foto: © AAS / cm

Nazis lieben das Demonstrieren - denn dabei können sie ihre rassistischen, nationalistischen oder NS-verherrlichenden Thesen in die Welt posaunen und der Erlebnisfaktor stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Szene - gerade bei Großveranstaltungen. Eine Übersicht der Termine 2010.

Zusammengestellt von Eric Stritter

März

05.03.2010
Chemnitz

Todesopfer rechtsextremer Gewalt seit 1990: Offiziell jetzt 46, inoffiziell 143


Foto: © jugendfotos.de/Fenja

Über die Todesopfer rechtsextremer Gewalt seit dem Mauerfall gibt es sehr unterschiedliche Zahlen. Während etwa die Amadeu Antonio Stiftung 149 Todesopfer rechtsextremer Gewalt zählt, war von offizieller Seite bisher von 40 Toten rechtsextremer Gewalt die Rede.

Warum ist Populismus so verbreitet - und gefährlich?


Grafik aus der United Handreichung Nr. 7 "Populismus - Wir und die anderen" Foto: © United for Intercultural Action

Populismus ist ein wiederkehrendes Phänomen, das die Demokratie und die mit ihr verbundenen Werte von individuellen Menschenrechten und Toleranz bedroht. Ein Blick in das vergangene Jahrhundert verdeutlicht die Gefährlichkeit populistischer Propaganda, die den Weg zu Faschismus und Nationalsozialismus bereitete. Der zugrunde liegende Mechanismus ist dabei simpel.

Ist Rechtsextremismus eine überschätzte Gefahr?


Jetzt kann erst einmal die NPD nach Hause gehen: Die Wähler wollen nichts von ihr wissen. Foto: © ngn/sr

Bei der Bundestagswahl blieben NPD und DVU bedeutungslos. Hat sich damit das Problem Rechtsextremismus erledigt? Sind Wahlen dafür überhaupt ein guter Indikator? Kommentar von Dierk Borstel.

Kommentar zur Bundestagswahl von Dierk Borstel

Rechtsextreme Ergebnisse der Landtagswahlen 2009 in Brandenburg und Schleswig-Holstein

Die DVU zieht nicht erneut in den Brandenburger Landtag ein. Auch die NPD ist weit von einem derartigen Erfolg entfernt. Und das Beste: Selbst wenn die Stimmen auf eine rechtsextreme Partei entfallen wären, wäre diese nicht im Landtag. Und in Schleswig-Holstein kriegt die NPD gerade mal 0,9 Prozent - und selbst das beste Ergebnis in den Lankreisen liegt nur bei 1,5 Prozent.

Rechtsextreme Ergebnisse der Bundestagswahl 2009

Die rechtsextremen Parteien spielten bei der Bundestagswahl 2009 eine äußerst marginale Rolle. Die NPD kam bundesweit auf 1,5 Prozent der Zweitstimmen, die DVU auf 0,1 Prozent und die Republikaner auf 0,4 Prozent. Damit wären sie selbst bei einer Vereinigung aller Kräfte nicht einmal ansatzweise in der Lage, in den Bundestag einzuziehen.

DVU: "Vergallopiert"


Steht die DVU im Wald? Nein, hier im Eberswalder Stadtpark, August 2009 Foto: © E.S.

Nach einem aufwändigen europaweiten Europa-Wahlkampf mit marginalem Ergebnis von 0,4 Prozent der Wählerstimmen modernisiert die DVU zwar weiter ihre Medienpräsenzen, scheint aber der politischen Bedeutungslosigkeit nicht entkommen zu können. Jetzt machen zudem Gerüchte über Finanzprobleme der Partei zu schaffen.

Von Simone Rafael

Lesen Sie mehr auf ZEIT ONLINE!

Finden Sie weitere Artikel zum Thema 'Essay' im ZEIT online Archiv!
Inhalt abgleichen