"300" war ein (nicht-rechter) Kino-Blockbuster im Jahr 2007. Er basiert auf einem Comicroman von Frank Miller.
Screenshot Youtube

Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum finden Nazis „300“ gut?

Manche Vorlieben, die Neonazis in Sozialen Netzwerken auf ihren Profilen angeben, machen nachdenklich. Deshalb entschlüsseln wir einige beliebte "Likes". Denn vieles, was zufällig scheint, ist es nicht.

„300“ war im Kino ein echter „Blockbuster“, der Millionen von Zuschauer/innen in die Kinos lockte. Die Comicverfilmung „300“ handelt von einer kleinen Gruppe Spartanern, die sich einem gewaltigen persischen Heer entgegenstellt, das Griechenland erobern will. Was finden Nazis daran gut? Nazis interpretieren den Film als Kampf der guten, ehrenhaften und gestählten Griech/innen gegen die wilden persischen Horden. Das erinnert nicht nur an den Körperkult Leni Riefenstahls, sondern auch an den Kampf „Arier“ gegen die „Untermenschen“. (jw)

 
Dieser Text ist ein Auszug aus der Broschüre vonwww.netz-gegen-nazis.de und no-nazi.net: "Zwischen Propaganda und Mimikry - Neonazi-Strategien in Sozialen Netzwerken". Sie steht hier zum Download bereit. Die Printausgabe ist leider bereits vergriffen. Über das Projekt no-nazi.net bieten wir auch Workshops zum Thema "Nazis in Sozialen Netzwerken" an.
 
Mehr aus der Broschüre auf netz-gegen-nazis.de:
 
 
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